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"Es ist die Liebe, die uns heilt. Die Liebe, die uns die Erinnerung wiederbringt."


Diese Geschichte basiert auf eigenen Erfahrungen zum Thema "Menschsein", die Manipulation der Gaben unserer Kinder und unseres Gehirns, die Begegnungen und die Wiedererkennung unserer Seelenfamilie, das Vergessen und Wieder- erinnern an sie, an die wahre Liebe und unsere Bestimmung hier auf der Erde.

INHALT

AZ ist eine junge Seele, die mit ihrer zweiten Hälfte zum ersten Mal auf die Erde reist. Wie so viele Seelen, vergisst auch sie in ihrem Körper diese Verbindungen. Obwohl sie als Kind noch die Gaben besitzt, sich vor allem durch ihre Träume an Vieles zu erinnern und mit ihrem Seelenpartner zu kommunizieren, werden diese Gaben durch die Manipulation von Familie und Außenwelt "behandelt" und ruhig gestellt, was dazu führt, dass sie Jahre später oft das Gefühl hat, dass irgendetwas in ihrem Leben fehlt, bis plötzlich ihr eigenes Tagebuch aus ihrer Kindheit auftaucht, um sie wieder daran zu erinnern


»Für alle Träumer, die noch die Schönheit in der Melancholie - welche uns in den intensivsten Momenten der Leere wieder mit unserer Seele verbindet - erkennen und schätzen. Für all die Seelen, die ihre zweite Hälfte gefunden haben und nicht mit ihr zusammensein können...




Leseprobe


Sie sollte nicht so ernst schauen, öfters lachen und sich fallen lassen...  Sich fallen lassen? Sie fiel doch schon die ganze Zeit.,,. Warum bemerkte das denn niemand? Ihr Leben war zu perfekt, und trotzdem war sie nicht glücklich. Die Menschen, die sie "Freunde" nannte, verstanden es einfach nicht. Niemand verstand es. Wenn sie doch einmal nur in ihrem ernsten Gesicht durch ihre Augen bis in ihre Seele sehen würden, würden sie vielleicht verstehen, dass sie nicht ernst war, sondern tief in ihr drin nur ein weiteres Mal versuchte, das Leben, die Menschen und die Gefühle ihres eigenen Körpers irgendwie zu verstehen...

 


Liebes Tagebuch, ich muss jetzt Tabletten nehmen, damit es mir besser geht. Es ist wohl wegen der Dinge, die ich sehe und der Stimmen, die ich höre. Meine Eltern und die Psychologin sagen, dass es nicht wirklich ist, sondern dass ich krank bin, aber dass ich mir keine Sorgen machen brauche, weil es bald verschwinden wird und ich dann nur das sehe, was Wirklich ist und was alle anderen auch sehen. Diese komische Frau sagt, dass die Stimmen von mir selbst kommen, und die Tabletten mir helfen werden, dass sie weggehen.  Sie meint,  dass ich anfangen muss, meine Fantasiewelt von der realen Welt zu trennen und versicherte mir, dass meine Träume nicht real wären. Wie kann sie nur so etwas behaupten? Wie kann es nicht real sein .... alles was ich fühle und erlebe, alles was mein Herz so glücklich macht... außerdem wäre ich noch zu jung, um über die Liebe zu sprechen. Wie kann man für die Liebe denn zu jung sein?  Ich verstehe die Erwachsenen einfach nicht... 


Eine verhüllte Gestalt verfolgte mich. Seine Augen waren das einzige, das sichtbar war. Ganz klar und deutlich. Er machte einen Schritt zurück und ich wusste sofort, dass er in diesem Moment etwas fühlte, dass er noch nie zuvor gefühlt hatte und es jagte ihm Angst ein. Noch immer war er einer von den "Bösen" und deshalb hatte er die Liebe nie kennengelernt. Auch ich konnte seinem Blick kaum standhalten, denn ich spürte diese unglaubliche Verbindung zwischen uns, die uns zueinander zog und zur gleichen Zeit auch voneinander fernhielt und plötzlich wusste ich, wer er war. Er war mein größter Feind und doch auch mein liebster Freund. Warum waren wir Feinde? Warum durften wir nicht zusammen sein? Er hatte mich vor sich gewarnt, doch ich konnte nicht anders, als in seine Richtung zu gehen. In seinen hellen, braunen Augen befand sich ein leichter Grünschimmer und durch das Licht, dass jetzt auf sie fiel, als ich noch einen Schritt näher kam und der Schatten meines Körpers hinter mich wich, wirkten sie unglaublich tief und leuchtend, fast golden. Diese Augen ließen nicht nur meinen ganzen Körper erbeben, sondern auch etwas tief in mir, das ich mir nicht erklären konnte, erwachte plötzlich. Es war, als könnte ich durch seine Augen seine Seele und dadurch so viel mehr erkennen. Etwas, dass ich verloren und wiedergefunden hatte. Niemand von uns beiden war im Stande, etwas zu sagen und dann drehte ich mich einfach um und ging weg. Ich wusste, wie bescheuert es war, jetzt zu gehen, aber ich hielt diese starken Gefühle kaum noch aus. Im selben Moment wünschte ich, es nicht getan zu haben. Ich wünschte, ich hätte etwas zu ihm gesagt, aber ich war zu stolz, um mich nochmal umzudrehen und auf ihn zuzugehen, immerhin war er auch mein Feind und ich wollte ihm meine Schwäche nicht zeigen. Ich würde zu viel fühlen und meine eigenen Gefühle würden mir Angst machen. Diese Angst würde mich wieder in das schwarze Loch fallen lassen... und da waren sie plötzlich wieder, diese Worte, die mir so viel Mut machten. "Halt! Dreh dich um! Es ist doch nur ein Traum!" Ich blieb stehen, nahm all meinen Mut zusammen, drehte mich um und ging ein weiteres Mal mit rasendem Herzen auf denjenigen, den ich aus einem unerfindlichen Grund so sehr liebte zu und wusste nur eins: Irgendwann werde ich ihm auch außerhalb meiner Träume begegnen...